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Thailand

Zwischen laut und Ruhig. Beides fühlt sich richtig an.

Wir haben in Thailand bisher nur Bangkok und Koh Samui entdeckt.

Unsere Gefühle in den zwei Monaten Thailand waren ein Wechselbad.

So angekommen wie auf Bali sind wir hier nicht.

Die Stimmung, der Vibe und die Energie fühlen sich für uns ganz anders an.

Und dennoch wissen wir auch: Thailand hat unglaublich viel zu bieten.

Deshalb wollen wir definitiv zurückkehren, den Norden und weitere Inseln entdecken.

Bangkok und Koh Samui könnten kaum unterschiedlicher sein.

Bangok ist laut, voll und voller Reize.

Die Stadt schläft nie. Hier kann man so viel unterschiedliches Unternehmen, wie wohl sonst in keiner Stadt.

Von Shopping in Malls die unterschiedlicher nicht sein könnten, bis hin zu Riesigen Buddha Statuen. Diese Vielfalt hat uns beeindruckt.

Koh Samui hat diesen typischen tropischen Insel-Vibe.

Die Insel ist sehr hügelig. Die Straßen aber deutlich besser ausgebaut, als auf Bali.

Umrunden kann man die Insel innerhalb von 2-3 Stunden. 

Nicht zu vergessen: Thailand und sein Street Food.

Wir hatten unglaublich viel Spaß dabei, uns durch die verschiedenen Märkte zu probieren.

Ein tolles Erlebnis. Nicht nur für den Gaumen.

Doch fernab von schönen Malls, riesigen Buddhas und türkisblauem Meer:

Wirklich willkommen gefühlt haben wir uns nicht.

Die offene, lockere Art, die wir auf Bali erlebt haben, haben wir hier deutlich seltener gespürt.

Ob wir bei unserer Rückkehr noch eine andere Seite von Thailand entdecken?

Wir sind gespannt.

1. Allgemeines & Kultur

Relgion

Thailand ist stark vom Buddhismus geprägt. 

​Überall im Land begegnet man Mönchen in orangenen Gewändern. 

Tempel, kleine Schreine oder Geisterhäuser vor Häusern und Geschäften begegnen einem in ganz Thailand.

Der Großteil der Bevölkerung gehört dem Theravada-Buddhismus an, der ältesten Form des Buddhismus.

Daneben findest Du aber auch weitere Religionen, wie den Islam, das Christentum oder auch den Hinduismus in Thailand.

Wie sehr sich die buddhistischen Werte tatsächlich im Alltag der Thailänder wiederspiegeln, haben wir persönlich anders wahrgenommen.

Spiritualität ist sichtbar präsent. Vor allem dann, wenn man Mönchen begegnet oder Tempel besucht.

Im Alltag haben wir viele Thailänder eher als gestresst und getrieben erlebt. 

Die Gelassenheit haben wir hier vermisst.

Gerade dieser Kontrast zwischen spiritueller Kultur und dem modernen Alltag finden wir unglaublich spannend.

Uns hat es einmal mehr gezeigt:  Die Gelassenheit zu leben und im Alltag umzusetzen ist nicht so leicht.

Sprache

In Thailand wird Thailändisch gesprochen.

Eine vielseitige, aber aus unserer Sicht auch nicht ganz einfache Sprache.

In Thailand kommst Du gerade in den touristischen Gegenden relativ gut zurecht mit Englisch.

Wir haben oft die Thailänder nur schwer verstanden. Aber mit Händen und Füßen, kommt man immer ans Ziel.

Hier die wichtigsten Wörter auf Thailändisch:

  • Halloสวัสดีค่ะ - sa-wat-dii kha gesprochen

  • Dankeขอบคุณค่ะ  - khop-khun kha gesprochen

  • Tschüss ลาก่อนค่ะ - laa-gòn kha oder auch sa-wat-dii kha. Funktioniert beides. 

Kultur & Feste

In jeder Kultur gibt es wichtige und bekannte Feste.

Wir haben hier für euch die drei farbenfrohsten, bekanntesten und kulturell tief verwurzelten Feste:

 

 1. Songkran - Das Thailändische Neujahr (Wasserfest)

Das Fest findet jährlich Mitte April statt und ist das größte Fest Thailands.

Es steht für Reinigung, Neuanfang und Respekt gegenüber den Älteren.

Ganz typsich für dieses Fest sind Wasserschlachten, Tempelbesuche und festliche Zeremonien.

2. Loy Krathong - Lichterfest

Das Fest findet jährlich bei Vollmond im November statt. 

Eines der schönsten und symbolträchtigsten Feste überhaupt.

Die Bedeutung dieses besonderen Festes ist das Loslassen von Sorgen und der Dank an die Wassergöttin.

Menschen lassen kleine geschmückte Körbchen auf dem Wasser treiben. 

3. Das Chinesische Neujahrsfest

In der Regel im Januar, Februar je nach Mondkalender.

Vor allem in Regionen mit großer Thai-chinesischer Community sichtbar, etwa in Bangkok oder Phuket. 

Es ist ein Familienfest mit Blick auf Glück und Wohlstand.

Aus dem Feiern in Thailand kommt man irgndwie nicht so richtig raus.

Das hat etwas sehr Schönes.

Man zelebriert das Leben.

2. Essen & Trinken

Essen 

Street-Food allgemein

 

Thailand.

Der Spot für Street-Food.

Man hat auf jedem der Märkte so eine unglaubliche Auswahl, an Gerichten und Snacks. 

Manches Mal hatte Nadja direkt eine Reizüberflutung und konnte sich gar nicht entscheiden, was sie will. 

Jeder kommt hier auf seine Kosten.

Fleisch, Fisch, Vegetarisch, auch Vegan. Für jeden ist hier etwas dabei.

Was wir besonders mochten 

Wir haben besonders die Roti-Pfannkuchen geliebt. Anders als beim Crepé werden diese noch knusprig angebraten auf einer Seite. Sie sind in einer viereckigen Form und werden in kleine Stücke geschnitten. Oben sind sie Fluffig und unten Knusprig...Yummi :)

 

Typisches Gericht für Thailand

Pad Thai.

Durch die vielen Varationen kann hier jeder Pad Thai ausprobieren. Ob mit Fisch, Fleisch oder  vegetarisch. Einfach lecker. Besonders Nadja hat es geliebt.

Praktische Hygiene-/Essenshinweise

In Thailand hatten wir keine Probleme mit einer Magen-Darm Verstimmung.

Jedoch solltet ihr auch hier mit gesundem Menschenverstand schlemmen.

Sushi auf dem Markt würden wir nur essen, wenn es frisch aus der Kühlung kommt und nicht Stunden bereits in der Sonne liegt.

Fleisch haben wir uns zum Beispiel noch einmal frisch erhitzen lassen.

Trinken

In Thailand hatten wir mit gekühlten Getränken und Eiswürfeln keinerlei Probleme.

Die Locals selbst verwenden für Eiswürfel meist gefiltertes bzw. Trinkwasser.

Wir selbst haben viel Thai Lemon Tee oder Bananenmilchshake getrunken und haben alles gut vertragen.

Dennoch gilt wie in vielen Asiatischen Ländern:

Trinkwasser sollte gekauft werden. Leitungswasser ist kein Trinkwasser.

Kleiner Tipp: An vielen Restaurants, kleinen Shops oder anderen Geschäften, gibt es Automaten, an denen gefiltertes Wasser angeboten wird.

Für einen kleinen Preis könnt ihr hier eure Wasserflaschen auffüllen.

Zum Zähneputzen kann man das Leitungswasser nutzten. 

Doch wir verwenden lieber Trinkwasser. Einfach aus Gewohnheit, falls man doch mal etwas schluckt. 

Enttäuscht waren wir ehrlich gesagt von den Kokosnüssen.

Sie waren deutlich kleiner und teurer als auf Bali. Geschmacklich haben sie uns kaum an Kokusnuss erinnert. 

Bei Alkohol würden wir euch raten vorsichtig zu sein:

Teilweise wird gepanschter Alkohol verkauft. Vor allem auf Märkten.

Dies kann sehr gefährlich werden. 

3. Alltag & Fortbewegung

Rollerfahren

Rollerfahren in Thailand vermittelt auch hier wieder dieses Gefühl von Freiheit.

Wir selbst sind nur auf Koh Samui mit dem Roller gefahren.

In Bangkok war uns der Verkehr schlicht zu chaotisch und stressig.

Auf Koh Samui empfanden wir das Fahren größtenteils sehr entspannt. Zumindest im Vergleich mit Bangkok. Dennoch sollte man den Verkehr keinesfalls unterschätzten.

Auch in Thailand kommt es häufig zu Rollerunfällen.

Wir haben auf Koh Samui nahezu täglich mehrfach den Krankenwagen gehört.

Unser klarer Rat:

Tragt immer einen Helm und fahrt vorsichtig.

Ein Internationaler Führerschein ist Pflicht. 

Transportmittel

Auch in Thailand ist der Roller eines der wichtigsten Transportmittel.

In Bangkok habt ihr natürlich die Möglichkeit, die Stadt mit dem Bus oder der Bahn zu erkunden. Wir sind einige Male mit dem Bus gefahren. Die Busse waren nicht immer pünktlich. 

Dadurch haben wir Bangkok noch einmal aus einer ganz anderen Perspektive erlebt und deutlich mehr von der Stadt gesehen.

Sowohl Gojek als auch Grab könnt ihr in Thailand nutzten. Das ist immer eine gute Alternative, wenn man selbst nicht fahren möchte. 

Besonders in Bangkok gehört auch das Tuk-Tuk einfach zum Stadtbild.

Eine Fahrt damit macht definitiv Spaß, solange man keinen Fahrer erwischt, der Vollgas durch die Straßen jagt.

Eine unserer Fahrten war uns ehrlich gesagt zu wild. 

Kleiner Tipp: Vergleicht immer die Preise mit Gojek oder Grab. Die Tuk-Tuk-Fahrer verlangen oft deutlich höhere Preise.

So habt ihr eine gute Übersicht und könnt gut verhandeln.

Straßen & Straßenverhältnisse

In Bangkok sind die Straßen sehr gut ausgebaut. Man merkt, dass Bangkok infrastrukturell sehr weit entwickelt ist.

Auch auf Koh Samui, findest du gut ausgebaute Straßen. Natürlich findest du aber auch auf Koh Samui noch vereinzelt Ecken, wo man dem Ursprung begegnet. Dort findest Du mehr Schlaglöcher oder auch steinigere Straßenabschnitte. 

Im Vergleich zu Bali, ist Thailand hier in diesem Punkt weit voraus. 

Einkaufen/Supermärkte

In Thailand gibt es wirklich viele Möglichkeiten einzukaufen.

Vor allem in Bangkok.

Neben größeren Supermärkten findest du überall kleinere Shops und Convenience Stores.

Der bekannteste ist ganz klar 7-Eleven.

Hier bekommst du fast alles für den Alltag:

Getränke, Lebensmittel, Snacks, Hygieneartikel und teilweise sogar Medikamente.

Besonders praktisch:

Viele Speisen kannst du dir direkt vor Ort aufwärmen lassen.

Vor allem die Sandwiches haben wir geliebt.  

Sie waren tatsächlich oft unser Frühstück.

 

Größere Supermärkte findest du natürlich ebenfalls.

Selbst auf Koh Samui im Zentrum hast du viele Möglichkeiten. 

Dort kannst du auch viele internationale und teilweise deutsche Marken finden.

Remote Work

Remote arbeiten in Bangkok und auf Koh Samui ist definitiv möglich.

Jedoch haben wir dort nicht denselben ausgeprägten Digital-Nomad-Vibe gespürt wie Beispielsweise in Canggu.

Man könnte auch sagen, da ist es vielleicht noch nicht so ausgereift wie hier. Zumindest, war das unsere Wahrnehmung.

Gerade in Bangkok findet ihr einige Cafés, in denen man gut arbeiten kann.

Besonders in Ketten wie Starbucks oder Amazon Café haben wir viele Menschen mit Laptop gesehen.

​Co-Working Spaces gibt es. Vor allem in Bangkok.

Preislich fanden wir diese jedoch teilweise recht hoch.

Gerade wenn man länger reist oder auch noch im Aufbau der Selbständigkeit ist, noch kein Einkommen hat, lohnt sich ein genauerer Blick.

Lohnt sich das dann?

Gibt es vielleicht bessere Alternativen?

Wir selbst haben uns gegen die Co-Working Spaces entschieden. Stattdessen haben wir meist im Cafés oder direkt Hotel gearbeitet.

Internet & Mobilfunk

Da wir selbst meist mit E-Sim gearbeitet haben, beziehen sich unsere Erfahrungen hier vor allem auf das WLAN vor Ort.

 

Insgesamt würden wir sagen: Das WLAN in Thailand war solide, aber für Remote Work nicht immer zuverlässig genug. Oftmals musste man sehr geduldig sein, bis man wirklich produktiv arbeiten konnte. Das war sehr schade. 

 

Gerade in Bangkok hatten wir in mehreren Unterkünften Schwierigkeiten, wenn es um produktives arbeiten ging. Für normales Surfen oder Streaming war es ausreichend. Für Uploads, Videcalls oder konzentriertes arbeiten jedoch teilweise grenzwertig. 

Kleiner Tipp: Achte auch immer vor der Buchung, ob du einsehen kannst, wie gut das WLAN ist.

Auch auf Koh Samui hatten wir uns in einigen Spots stabileres Internet gewünscht. Für größere Uploads oder wichtige Calls sind wir deshalb immer häfiger auf Cafés und Restaurants ausgewichen. 

Im direkten Vergleich hatten wir auf Bali insgesamt seltener Probleme mit dem WLAN.

4. Praktisches & Sicherheit

Tourismus

1.Tourismus Allgemein 

Thailand ist eines der beliebtesten Reiseziele weltweit.

Kein Wunder: tropisches Klima, wunderschöne Strände und eine enorme landschaftliche Vielfalt.

Da bekommt man direkt Lust, Thailand zu erkunden.

Bemerkbar macht sich das vor allem in Bangkok, sowie auf den Inseln:

Koh Samui, Koh Phangan oder auch Phuket.

Jährlich zieht es Millionen von Menschen in das Land des Buddhismus.

Am stärksten haben wir das in Bangkok wahrgenommen.

Für uns war es stellenweise zu viel.

Viele Menschen. Viele Reize. Viel Bewegung.

Gerade für sensible Menschen kann das sehr anstrengend sein und es fällt schwer, hier wieder zur Ruhe zu kommen. 

Hotspots in Thailand - Hier ist es immer überfüllt

Wie oben erwähnt, haben wir das vor allem in Bangkok sehr stark vernommen, wie touristisch Thailand ist.

Kleiner Tipp für den Chatuchak-Markt:

Wer die volle Auswahl haben möchte, der sollte Sonntags zum Markt. Da sind dann nahezu alle Stände geöffnet. Wir selbst waren meist direkt nach der Öffnung oder später am Nachmittag dort. Um diese Zeiten war es dann entspannter. 

Auch die Khaosan Road ist vor allem abends extrem beliebt:

Laut, voll und reizintensiv. Für unsere sensiblen Nervensysteme war allein das durchlaufen teilweise schon herausfordernd. 

Deshalb haben wir unsere Abende lieber in einer der ruhigeren Nebenstraßen verbracht.

Dort findest du ebenfalls tolle Restaurants. Es ist viel entspannter, die Abende hier zu verbringen.

 

​Tempel sind super stark besucht:

Hier lohnt es sich, möglichst frühmorgens oder am späten Nachmittag.

Dann ist es nicht ganz so voll und man kann den Ort einfach besser erkunden.

2. Preisniveau touristischer Orte - hier merkt man den Unterschied

Als wir von Bali nach Thailand gekommen sind, waren wir etwas erschrocken. Vor allem in touristischen Gegenden haben wir Thailand als teurer empfunden.

Gerade auf den Inseln wie Koh Samui merkt man deutlich, wie stark der Tourismus dort die Preise bereits beeinflusst. Auch wenn man natürlich nicht vergessen darf, das auf den Inseln auch immer der Import eine weitere Rolle spielt. 

Wer aus Europa kommt, wird vieles dennoch als günstiger empfinden.

Im direkten Südostasien-Vergleich fällt jedoch auf, dass Thailand an vielen Stellen preislich höher liegt.

Besonders in westlichen Restaurants oder touristisch geprägten Gegenden steigen die Preise spürbar an.

​3. Verhandeln - ein wichtiger Teil beim Reisen in Thailand

Verhandeln gehört in Thailand an vielen Stellen einfach dazu. Besonders auf Märkten, bei kleineren Shops oder bei Fahrten mit dem Taxi oder Tuk-Tuk.

Dort werden Preise häufig zunächst etwas höher angesetzt.

Scheut euch deshalb nicht zu verhandeln.

Solange es immer respektvoll bleibt, ist das völlig normal und gehört für viele auch dazu.

Das werdet ihr mit etwas Feingefühl auch merken, wie der Local reagiert. Sich am Ende in der Mitte zu treffen, ist für beide Seiten ein Gewinn.

Manches mal entstehen daraus auch tolle Gespräche.

Für Nadja war das Anfangs dennoch eine kleine Hürde.

Sie dachte sich: Die Locals verdienen ohnehin schon weniger. Warum jetzt noch verhandeln?

Unser Rat: Verhandelt fair und mit Augenmaß.

Es geht nicht darum, jeden Preis maximal zu drücken. Am Ende will man einen Preis, der für beide Seiten passt.

Wichtig: Verhandelt nur dort, wo Preise nicht fest ausgeschrieben sind. In Restaurants, Supermärkten oder regulären Geschäften ist verhandeln in der Regel unüblich.

Bezahlung

In Thailand bezahlt man mit dem Thailändischen Baht.

Gekürzt auch THB.

Es gibt Münzen und Scheine. 

Ein Euro sind ungefähr 40 Baht. Heißt, 10 Euro wären dann 400 Baht.

Je nach Tag und Wechselkurs.

Wie bezahlt man am besten?

  • Bar ist überall akzeptiert, vor allem auch beim Streetfood und Märkten

  • QR-Zahlungen sind in Thailand sehr verbreitet. Diese richten sich jedoch häufig an Nutzer mit thailändischer Bank-Apps. 

  • Kartenzahlung ist vor allem in touristischen Gegenden weit verbreitet. Besonders in Restaurants, Supermärkten und Bekleidungsgeschäften.

  • ATM - Gebühren: Meist 220 THB pro Abhebung.                                                                       Kleiner Tipp: Hebt nach Möglichkeit größere Beträge auf einmal ab, um ATM-Gebühren zu reduzieren. Zahlt zusätzlich dort mit Karte, wo es möglich ist und keine zusätzlichen Aufschläge verlangt werden.

  • Wechselstuben sind oft günstiger als Banken. Hier lohnt sich ein kurzer Vergleich. Gerade in den touristischen Gebieten. 

Impfungen & Sicherheit

Für Thailand werden - je nach Reiseart und Aufenthaltsdauer, verschiedene Impfungen empfohlen.

Welche davon für dich sinnvoll sind, hägt  von deiner individuellen Reiseplanung ab.

Da sich medizinische Empfehlungen regelmäßig verändern, raten wir dir:

Lass Dich vor deiner Reise von deinem Hausarzt beraten. Am besten frühzeitig, da manche Impfungen zeitversetzt erfolgen.

 

Zu den häufig empfohlenen Reiseimpfungen zählen unter anderem:

  • Hepatitis A und B

  • Typhus

  • Tollwut (je nach Reiseart / Tierkontakt)

  • Japanische Enzephalitis (bei längeren Aufenthalten / ländlichen Regionen)

Mückenschutz nicht unterschätzen

In Thailand können Krankheiten wie Denque durch Stechmücken übertragen werden.

Einen guten Mückenschutz würden wir euch daher empfehlen.

Diese findet ihr in jedem 7-Eleven. 

Hunde & Affen

In Thailand begenet man vielerorts Straßenhunden und Katzen.

Je nach Region auch Affen.

Da die Tiere Krankheiten wie Tollwut übertragen könnten, empfehlen wir grundsätzlich einen respektvollen und vorsichtigen Umgang mit den Tieren.

Wir haben es öfters beobachtet. Gerade Affen werden von vielen unterschätzt.

Viele unterschätzen, wie verlockend es ist, einem Affen zu nahe zu kommen.

Doch darin liegt oft die Gefahr.

Sie wirken niedlich. Doch sie sind wilde Tiere und einfach unberechenbar.

Was du als liebe Geste empfindest, könnte für den Affen einen Angriff bedeuten.

Seine Reaktion?

Angriff zur Selbstverteidigung.

Unser Rat:

Haltet Abstand.

Fasst die Tiere nicht an. Besonders die Affen.

Hygiene & Sauberkeit

In Asien wirst du oft einen anderen Hygienestandard vorfinden, als du ihn vielleicht kennst.

Eines können wir dir aber mitgeben: Je nach Hotelkategorie wirst du merken, dass man sich Mühe gibt und die Sabuerkeit wichtig ist. Die Zimmer werden nach Wunsch täglich gereinigt.

Jedoch kann es auch vorkommen, dass man Schimmel im Zimmer vorfindet. Die sehr hohe Luftfeuchtigkeit spielt hier eine zentrale Rolle. 

Kleiner Tipp: Frag bei den Angestellten nach, ob du das Zimmer wechseln kannst. Wir haben das auch schon getan und wir konnten das Zimmer wechseln.

Du wirst es beobachten. Viele Straßen und Restaurants sind nicht immer so sauber, wie man es sich vielleicht wünscht.

Besonders wahrgenommen haben wir das in Bangkok.

Rund um Central Samui kam uns die Gegend hingegen sehr sauber vor. Hier haben wir uns sehr wohlgefühlt.

Man merkt, da wo die Touristen am meisten sind, wird vermehrt auf die Sauberkeit geachtet.

Bitte lasst euch aber davon nicht abschrecken, auch in kleine Local-Restaurants zu gehen. Ob auf Bali oder auch in Thailand. Unsere Erfahrung: Es sind die kleinen und unscheinbaren Restaurants, wo es am besten schmeckt.

5. Natur & Aktivitäten
Wasserqualität

Bisher können wir nur zur Wasserqualität auf Koh Samui etwas berichten.

Das Meer dort ist wirklich traumhaft.

Die Sicht im Wasser ist klar und man konnte bis zum Grund sehen. 

Am Strand findet man immer mal wieder angeschwemmten Müll, teils am Ufer oder auch im Meer. Leider begegnet das einem in Teilen Asiens immer wieder. 

Ingesamt haben wir das Wasser jedoch als sehr sauber wahrgenommen.

Tempel

In Thailand hast du die Möglichkeit, viele Tempel zu besuchen.

Nicht jeder ist gleich gestaltet oder auch gleich groß, daher macht das erkunden wirklich Spaß.

Bei vielen wirst du große Buddha-Statuen anschauen können, was das ganze besonders macht.

Man spürt dort eine ganz eigene Ruhe und Energie.

 

Besonders schön fanden wir es, Mönchen zu begegnen.

Das gibt noch mal einen ganz speziellen spirituellen Vibe. 

Wenn du einen Tempel besuchen möchtest, solltest du ein paar Dinge beachten:

  • Achtsam sein, wenn Locals beten. Heißt: Diese nicht stören. Sich möglichst leise unterhalten. 

  • Schulterlanges Oberteil und Knielange Hose oder Rock.

  • Schuhe vor dem Betreten des Tempel ausziehen

  • Und dann ganz wichtig: Habt Respekt. Jede Kultur und Religion sind unterschiedlich und dies sollte man anerkennen. 

Aktivitäten

Thailand, ein Land, wo man so viele Möglichkeiten hat, viel zu entdecken.

Ob die wunderschöne Natur, Strände oder die Kultur. 

In Bangkok hast Du so vieles, was Du machen kannst. Ob einfach durch die Stadt schlendern, Shoppen, Streefood probieren oder Tempel erkunden. 

Auf den Inseln hast Du natürlich die Möglichkeit am Strand zu entspannen. Tauchen, Schnorcheln oder auch surfen.  Je nachdem, wo Du bist.

Das Party Leben findest du auf der Khaosan Road, aber auch in Phuket oder Pattay. Nicht zu vergessen: Khopangan mit der legendären Fullmoon Party jeden Monatsanfang.

Im Norden Thailands hast du das ursprüngliche Thailand, mit viel Natur und Dschungel. Zusätzlich findest Du da den legendären weisen Tempel, mit vielen Fantasie-Figuren. Aufjedenfall auch ein Besuch wert.

In Thailand wird es dir wohl nicht langweilig werden. Je nachdem was Du suchst und möchtest.

Spa und Massagen gibt es auch an jedem Ort. 

6. Realität vor Ort

Armut

Thailand ist ein sehr Touristisches Land. Jährlich hat es mehr Besucher, als man sich vorstellen kann.

Und doch, sieht man gerade in Bangkok sehr viele Obdachlose, die auf der Straße leben. 

Gerade nach der Pandemie stieg die Armut an. 

In Nordlichen Gegenden ist die Armut viel stärker. Die Armut zeigt sich auch auf Koh Samui. Viele Locals leben in sehr einfachen Unterkünften und haben wenig.

Gerade Koh Samui ist sehr teuer für die Einheimischen. Die Kosten steigen, der Lohn jedoch nicht. Auch wenn der Tourismus viel Geld bringt, wird er nicht gleichmäßig verteilt. 

Tourismus-Auswirkungen

Der Tourismus ist für Thailand,

Fluch und Segen zugleich.

Doch wieso?

Tourismus bringt sehr viel Geld ins Land. Er verändert aber auch gleichzeitig Lebensräume, Preise und Strukturen. Auf Inseln wie Koh Samui, Koh Phangan oder auch Phuket spürt man das am meisten.

Woran liegt das?

1. Tourismus ist eines der größten Wirtschaftsmotoren. Ohne Tourismus bricht Thailand wirtschaftlich ein. Gesehen hat man das an der Pandemie.

Vorteil: Einkommen, Jobs und Infrakstruktur.

Nachteil: Komplette Abhängigkeit

2. Auf den Inseln wird alles Teurer. Für Einheimische eine Zumutung.

Auf Koh Samui haben wir gesehen, wie einfach die Thailänder leben. Viele verlieren ihr Land an Investoren. Ziehen deshalb in einfache Unterkünfte.

Doch steigen auch die Mieten, Lebensmittel werden teurer...

3.  Tourismus verdrängt Wohnraum

Eines der wohl größten Probleme.

Häuser werden zu Resorts umgebaut

Einheimische werden an den Rand gedrängt

4. Umweltbelastung

Tourismus bringt auch ökologische Probleme

Müll

Wasserknappheit

Überlastete Strände

Abholzung für Resorts

Korallensterben durch Boote und Sonnencreme.

Uns ist bewusst, dass wir selber Reisen und irgndwann in so einem traumhaften Paradies leben wollen. 

Wir nehmen das auch ernst und versuchen so gut, wie möglich auch auf die Locals und die Umwelt zu achten.

Wir müssen uns bewusst machen, das Tourismus was unglaublich schönes sein kann. Es eröffnet Möglichkeiten für alle, doch genauso hat es auch eine andere Seite. Und auch dieser sollte man sich bewusst sein.

Es gibt viele Menschen, die vielleicht auch noch nicht in Asien waren, wie Nadja zuvor. Die genau solche Aspekte dann auch mitnimmt, nachdenklich macht.

Deshalb wollen wir alles auch ansprechen.

Müll

Thailand hat ein ein großes Problem mit Müll.

Vor allem aber mit Plastikmüll.

Gründe hierfür:

  • Hoher Konsum von Einwegplastik

  • stark wachsender Tourismus

  • vielerorts überlastete Entsorgungs-und Recyclingssysteme

  • fehlende Mülltrennung in vielen Regionen

Wie geht Thailand damit um?

1. Öffentliche Müllabfuhr

In Städten und touristischen Regionen gibt es reguläre kommunale Müllabfuhren.

Das Problem ist weniger gar keine Müllabfuhr, sondern eher:

ineffizente Sortierung

begrenzte Recycling-Infrastruktur

überlastete Deponien/Müllverbrennungsanalagen

in ländlicheren Gebieten teilweise schlechtere Versorgung

2. Recycling & neue Maßnahmen

Thailand baut seine Recycling- und Müllmanagementsysteme schrittweise immer mehr aus.

Ziel ist es, höhere Recyclingquoten und weniger Einwegplastik.

Hierzu haben sie bereits verschiedene Maßnahmen.

3. Organisationen & Initativen

Davon gibt es einige. Hier zwei Beispiele:

Trash Hero:

Internationale Non-Profit Organisation mit vielen Lokalen Chapters in Thailand.

Sie organisieren regelmäßige Beach Cleanups und Umweltbildung.

Seven Clean See:

Arbeitet in Südostasien an Plastikreduktion, Cleanup-Projekten und Recyclingalternativen.

Thailand arbeitet daran, das Müllproblem einzudämmen. Doch ihr werdet immer wieder Müll am Straßenrand, im Meer oder auch am Meer sehen. Das sollte euch einfach bewusst sein. Doch aufkeinenfall abschrecken, dieses Land zu besuchen.

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