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Bangkok

Groß. Intensiv.
Und dennoch lässt die Stadt einen nicht los.

Bangkok. Groß. Lauter als alles, was wir bisher gesehen haben.

Selbst währrend ich hier diesen Text verfasse, kann ich noch immer nicht sagen, mag ich Bangkok oder nicht.

Die Stadt hält einen förmlich fest.

Voller Reize. Voller Gerüche. Voller Menschen.

Man weiß gar nicht, wo man hinschauen soll. Uns haben die Eindrücke förmlich erschlagen.

Abends im Zimmer. Wir kamen nicht zur Ruhe.

Die Stadt schläft nicht. Geschlafen haben wir. Doch nicht erholsam.

Wir waren zu sehr damit beschäftigt, all die Reize zu verarbeiten.

Die vielen großen Malls.

Neben Natur und neben dem ursprünglichen Thailand.

Bunt. Schrill. Hoch und mit Glamour.

Einfach überwältigend, jede auf ihre Weise. Man kann sich in jeder einzelnen verlieren.

Viele Shops. Viele Restaurants. Doch anders als auf den Straßen, war es hier ruhiger.

Zwischen all dem Chaos ein Rückzugsort.

Die Khaosan Road.

Zwischen Party und ruhigen Ecken.

Und irgndwie wurde das unsere kleine Oase in mitten einer großen Stadt.

Gleiches Restaurant. Gleiche Gesichter.

Unsere Nervensysteme fanden ruhe.

Klingt absurd.

Für uns aber der Punkt um zu atmen.

Nadja zum ersten mal im TuckTuck.

Für sie ein auf und ab, als Säße sie in einer Achterbahn. Faszination. Freude und Angst vermischt.

Eine Fahrt zum genießen. Die Nächste zum fürchten.

So dass selbst ich, mich wirklich festhalten musste.

Und meine Sorge um Nadja war enorm.

Ich wusste gleich: Wir fahren das letzte Mal TuckTuck.

Bangkok.

Zwischen festhalten und loslassen.

Zwischen Faszination und Ruhe finden.

Für uns ein Wechselbad der Gefühle.

Und genau deshalb konnten wir Bangkok nicht greifen.

Und viellicht macht es genau das so besonders.

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