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Warum wir langsamer reisen als andere

  • Autorenbild: sunliferepeat
    sunliferepeat
  • 1. März
  • 2 Min. Lesezeit

Als wir losgezogen sind, dachten wir, wir können reisen wie andere. Ein Land in wenigen Wochen erkunden, alles sehen und mitnehmen. Viel Content produzieren und unsere Selbständigkeit schnell vorantreiben.

 

Nach den ersten Wochen haben wir gemerkt, dass wir anders sind. Wir waren gestresst, müde und fühlten uns teilweise, als wären wir noch in unserem alten Leben. Dabei hatten wir doch gerade alles verändert. Eigentlich müsste man erstmal durchatmen. Aber wir wollten direkt mithalten. Gas geben und rein ins Abenteuer.

 

Aber warum fühlte sich alles so schwer an? Wir waren verunsichert.

 

Irgendwann haben wir verstanden, dass wir unser eigenes Tempo haben. Und dass dieses Tempo nichts mit Schwäche zu tun hat.

 

Für uns bedeutet langsames Reisen, einen Schritt für uns zu gehen. Nicht für Instagram. Nicht für Erwartungen. Sondern für unsere Gesundheit.

 

Wir hätten es durchgezogen. Ohne Pause. Ohne Rücksicht.

Einfach, weil man es doch auch so lernt. Immer stark sein und weiter machen.

 

Heute wissen wir, dass wir das für uns tun.

Für unsere Beziehung.

Für unsere Stabilität.

Wenn wir denselben Druck leben würden wie vorher, hätten wir auch bleiben können. Veränderung heißt nicht nur den Ort zu wechseln. Sondern auch das Tempo.

 

Eigentlich lag es auf der Hand.

Jan kämpfte mit Depressionen, ich mit Ängsten. Und trotzdem wollten wir mithalten.

Schnell reisen. Viel leisten. Sichtbar sein.

Wir hatten den Ort verändert. Aber unser inneres Tempo noch nicht.

 

Fühlst du dich auch manchmal unsicher, weil du nicht immer denselben Weg gehen kannst wie andere? Weil du dich vielleicht nicht belastbar genug fühlst?

 

Es ist kein Makel. Es ist dein Körper, der dich schützt. Es darf so sein.

 
 
 

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